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BÄRENTRAUBENBLÄTTER

Arctostaphylos uva-ursi, auch Wolfsbeere oder Wilder Buchs genannt, ist ein in ganz Europa verbreiteter, sehr niedriger Strauch mit immergrünen, ledrigen Blättern. Am ehesten lässt sich Bärentraube mit anderen Pflanzen aus der Familie der Ericaceae verwechseln, zum Beispiel Preiselbeersträucher.


Inhaltsstoffe:

  • Hydrochinonderivate, mind. 7% Arbutin

  • Flavonoide

  • Gerbstoffe


Bärentraubenblätter wirken Harn-desinfizierend bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und Blase. Der antibakterielle Effekt wird dem freien Hydrochinon, aus Arbutin abgebaut, zugeschrieben, welches auch in Preiselbeerextrakt vorkommt. Im basischen Harn kann eine verstärkte Wirkung beobachtet werden, ob die zusätzliche Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Speisesoda) zur Alkalisierung des Harns jedoch einen Vorteil bringt, ist wissenschaftlich nicht belegt.


Anwendungsgebiete:

  • entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Blasenentzündung)


Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts schmeckt der Teeaufguss eher bitter und kann bei sehr magenempfindlichen Personen zu leichten Missempfindungen führen. Die Anwendung sollte daher und auch aufgrund des nicht ganz geklärten Metabolismus von Arbutin und Hydrochinon möglichst kurzfristig erfolgen, und wird für Kinder, Schwangere und Stillende nicht empfohlen.

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